Anlässlich der Co-working-week organisierten wir einen Design Thinking Workshop im Betahaus in Berlin.
Die Challenge: Wie können wir Möbel für Coworking Spaces gestalten?
30 Teilnehmer durchliefen dabei in 3 Stunden den Design Thinking Prozess und entwickelten in kürzester Zeit beeindruckende Ergebnisse, die teilweise soweit gingen, komplette Szenarien für neue CoWorking Spaces aufzuzeigen.
Erstaunlich, dass alle Ergebnisse der 4 Teams ein ähnliches Thema zum Kern ihres Prototypen machten: Das Bedürfnis nach Ruhe im Coworking-Getümmel.
Die entstandenen fastforward Prototypen, zeigen den Kern der Idee für neuartige Coworking Möbel:
Prototyp 1: CoCoon wird CoWoCoon
CoWorking in / CoWorking out
CoWoCoon ist ein individueller Working-Space, welcher es ermöglicht flexibel zwischen CoWorking Modus (CoCoon offen) und Allein-Arbeits Modus (CoCoon geschlossen) zu wechseln. Ausserdem werden Projekte/Ideen/Fragen auf die Aussenwand des CoCoons – für alle sichtbar – projiziert.
Prototyp 2: CoCabin
Problemsituation/Ausgangssituation
Coworker wollen und schätzen das gemeinsame Arbeiten. Dennoch gibt es Situationen, in denen dann aber doch Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten gebraucht werden.
CoCabin ist eine Haube – nach hinten geschlossen, nach vorne transparent – die über den Schreibtisch gelassen werden kann.
Prototyp 3: BetaLevel
Coworking wird durch gemeinsames Arbeiten in großen Räumen ausgemacht. Der dabei entstehende Geräuschpegel gehört dabei ganz selbstverständlich hinzu. Doch immer wieder erreichen wir den Punkt, an dem der Pegel zu laut wird.
Die Lösung sieht viele verschiedene Ebenen in einem Raum vor. Diese brechen die Geräusch und auch die visuelle Ebene. Die direkte Augenhöhe aller Teams und im Raum Anwesenden wird aufgehoben und dadurch ablenkende Faktoren verringert.
Prototyp 4: Hacker´s Sack
Bedient das Bedürfnis zwischen “socializing” und konzentriertem Arbeiten hin- und her zu wechseln. Orthopädisch korrekte und bequeme Sitzsäcke, die an der “Tanke” je nach Geschmack fest oder soft aufgepumpt werden, können überall im Btahaus eingesetzt werden. Entweder als Arbeitsplatz mit einem Schoßtablett für den Laptop – oder als Chillout Sessel zum Smalltalk. Per Fähnchen, die am Sitzsack angebracht sind, kann man seinen “Status” bekannt geben.
Wir sind begeistert von den tollen Ergebnissen, die unsere Teilnehmer in nur 3 Stunden erzielt haben und bedanken uns bei allen, die mit dabei waren. Mehr zum workshop gibts auch von 10hoch16 unter: http://www.facebook.com/pages/Zehn-hoch-Sechzehn/122954741060042
Und für die, die mehr wissen wollen oder sich das Ganze immer noch nicht richtig vorstellen können, haben wir eine visuelle Wokshop-Dokumentation erstellt. Gern könnt Ihr Euch dieses Werk natürlich auch im Erdgeschoss des betahauses in voller Größe anschauen.




[...] unserem ersten sehr interessanten beta thinking workshop bieten wir auch diesmal neben der Methodenvermittlung die Möglichkeit, mit interessanten Personen [...]
Posted by inventedhere — beta thinking workshop II on Januar 25th, 2011.